Nov 19, 2018 17:39:45
DE / EN
Anmelden Jetzt Registrieren
Werke des Künstlers
Weitere Werke des Künstlers
Verkaufte Werke des Künstlers

Stefanie Ruprechter

* 1985 Schwaz, Österreich
seit 2017start your art-Künstler
Ausbildung
2007Abschluss der Freien Kunstschule, Kramsach
2004 - datofreischaffende Künstlerin
2004Abschluss an der Fachschule für Kunsthandwerk, Ausbildungszweig Vergolder und Malerei, Elbigenalp, Österreich
Ausstellungen und Projekte
2016"Farbraum" im KISS, Kufstein, Österreich
2016"Lichtlicke-Schattentöne" Galerie Unterlechner, Schwaz, Österreich
2015"Zartigkeiten spielen Ebenen", Galerie HTL, Innsbruck, Österreich
2015Galerie Kabinettl, Kufstein, Österreich (Einzelausstellung)
2015Teilnahme Premierentage, HTL- Galerie, Innsbruck, Österreich
2012Teilnahme Symbosium "TextilUNZ", Kufstein, Österreich
2011Teilnahme Symbosium "TextilUNZ" Unzone, Kufstein, Österreich
2011Teilnahme Symbosium "SiebUNZ" Unzone, Kufstein, Österreich
2010"Genius saeculi"- Zeitgeist, Galerie Artsonauts, Kramsach, Österreich
2010"Troadkosten", Kunstforum Kramsach, Österreich
2010Kunst und Designbaustelle, Kramsach, Österreich
2010"Katze Katze Kuchen", die Bäckerei, Innsbruck, Österreich
2010"Reloaded", Artsonauts Kramsach, Österreich
2009ARTirol09, Österreich
2009Mitberündung des Kunst- und Kulturvereins „Artsonauts“, Kramsach, Österreich
2009Natura09, Zauchensee, Österreich
2009"Synergy", Galerie Artsonauts, Kramsach, Österreich
2008Jahresausstellung ARTirol08, Österreich
2008Sommerakademie ARTDidacta, Innsbruck bei Michael Siegel, Österreich
2008"Natura08" Zauchensee, Österreich
2008Ausstellung VIP-Austrian Open, Kitzbühel, Österreich
2008Toni-Knapp-Haus, Schwaz, Österreich
2008Galerie Augenblick, "INVASION", Tannheim, Österreich
2007Stanglwirt, Going, Österreich
2007"Entwicklung aus den Oberflächen" (Einzelausstellung), Arkadenhof, Kufstein, Österreich
Persönliches Statement

Für Stefanie Ruprechter, geboren 1985, spielt Kunst seit jeher eine wichtige Rolle in ihrem Leben.
So besuchte sie nach der Haupstschule die Fachschule für Kunsthandwerk in Elbigenalp und fast anschließend vertiefte sie ihr Wissen in der Freien Kunstschule für klassische Malerei in Kramsach.
Seid 2004 ist sie freischaffend künstlerisch tätig und hatte seither zahlreiche Ausstellungen. Zur Zeit ist ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Kirchberg in Tirol.
Nach den oftmaligen Reden vom „Untergang der Malerei“ ist die Vielfalt ihrer Möglichkeiten heute eine große wie nie zuvor. Überwunden ist die Debatte um „Abstraktion“ und „Realismus“, um „Abbild“ oder der „Leinwand als Arena“.
Beides kann in einem gemalten Bild geschehen.
Die Bezugsfelder in der Malerei Stefanie Ruprechters sind zum einen die eigene, subjektive Weltwahrnehmung, zum anderen deren Verortung im Raum einer allgemein erfahrbaren sozialen wie emotionalen Wirklichkeit. Diese gleichzeitigen Realitätsebenen führt sie in ihrer Malerei zu einem Bild zusammen. Dabei nutzt Ruprechter die Vielfalt malerischen Techniken, arbeitet sich mit Untermalungen in mehreren Schichten hin zu dem Malakt erfahrbaren Strukturen, nutzt sie die emotionalen Ebenen des Malens vom lasierenden Auftragen der Farbe bis hin zu kräftigen Pinselstrichen.
Die ausschließende Entscheidung ob figürlich oder gegenstandslos trifft sie dabei nicht.
Stefanie Ruprechters Blick hinter eine sichtbare Wirklichkeit führt sie zu einer surrealistischen Interpretation des Alltages, ihre Malerei folgt surrealistischen Verfahren. Die Darstellung innerer psychischer Wirklichkeiten, die Erfahrung des Unterbewussten wird in unterschiedlichen Maltechniken umgesetzt. Eine hyperrealistische Malerei wechselt mit offenen Strukturen, Zentralperspektive mit Raumauflösung, geometrische Symbole mit Rinnspuren der Farbe, die Figur mit frei gemalten Hintergründen.
Es geht hier um eine ganzheitliche Erfahrung des Lebens. Malerei ist für Stefanie Ruprechter zu allererst Reflexion ihrer Empfindungen. Ihre kombinatorisch aufgebauten Bildwelten verbinden dazu unterschiedliche Realitätsebenen.
Collagenhaft in der Verwendung unterschiedlicher malerischer Konzepte vermischt sie Zeit- und Raumerfahrung, Zeit und Ort bedingen sich in ihren Bildern gegenseitig und werden für die Betrachterin, den Betrachter zur augenblicklichen und ganzheitlichen Erfahrung.

Günther Moschig, Juli 2015