Okt 24, 2018 08:15:07
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Werke des Künstlers
Weitere Werke des Künstlers

Falk Kastell

* 1986 Heidelberg
seit 2018start your art-Künstler
Ausbildung
2015Master in Kommunikationsdesign an der HS-Mannheim
2012Bachelor in Kommunikationsdesign der Hochschule Mannheim bei Prof. Dr. Jürgen Berger und Prof. Thomas Duttenhoefer
2012Finalist bei dem Mannheimer Kunstpreis der Heinrich Vetter Stiftung. Mit anschließender Ausstellung in der Stadtgalerie. (Fotografien)
2011Gewinner des John-Deere Gestaltungswettbewerbs, mit anschließender Realisierung der Skulptur, im öffentlichen Raum
2010 - 2012Auslandsaufenthalt in Island, Kuba, Schweden, Italien, Frankreich, Schweiz, für Fotoarbeiten
2006 - 2008Zweijähriger Auslandsaufenthalt in Kanada
1998Beginn der Fotografischen Tätigkeiten
1992 - 2006Ausbildung zum klassischen Tänzer an der AdT Mannheim
Ausstellungen und Projekte
2017Einzelausstellung in Taipheh City, Taiwan, AHM Gallery, "Abstracts"
2015Ausstellung von Fotografien zum 125. Jubiläum des Modehauses Engelhorn
2013Ausstellung von großformatigen Gemälden in der Galerie der Hatfield Universität
2013Videoinstallationen für das Kevin O´Day Ballett im Nationaltheater Mannheim
2013Zeichnungen bei Cameron Carpenter, Igor Levitt und Benjamin Appl im Rahmen des Heidelberger Frühling
2013Zeichnungen bei Armin Freyer im Nationaltheater, für die Inszenierung der Götter dämmerung
2013Arbeiten für große Modelagenturen in Mailand, Paris, London und New York
2012Videoinstallationen für den HBC Club in Berlin, Alexanderplatz
2012Einzelausstellung (Fotografie, Gemälde, Videoinstallation, Zeichnungen) in Berlin, Unter den Linden, Wolff Verlag.
2012Ausstellungen (Fotografien, Gemälde, Zeichnungen) im Auktionshaus Henrys
2012Zusammenarbeit & Zeichnungen mit dem Hamburg Ballett John Neumeier und dem Bundesjugendballett John Neumeier
2011Ausstellung von Zeichnungen in der Hochschule Mannheim
2011Ausstellung von Zeichnungen und Illustrationen für das Nationaltheater Mannheim im Foyer des Theaters
2011Zeichnungen und Illustrationen für das Nationaltheater Mannheim & Ausstellung im Foyer des Theaters
2010Ausstellung von Zeichnungen, Fotografien und Videoinstalltaionen im Rahmen der Werkschau der Fakultät für Gestaltung, im Kunstverein Mannheim.
2010Zeichnungen in den Arbeitsräumen von Lanvin Paris unter Lucas Ossendrijver
2010Zeichnungen bei der Pariser Fashion week u.a. bei Dior Homme und Hermès
2010Zeichnungen in diversen Operationssälen, während der Operationen
2009Zeichnungen und Fotografien bei Vladimir Malakhov, Staatsoper Berlin
2009Ausstellung im Kommunikationszentrum der Firma ALSTOM
Persönliches Statement

Die Malerei ist so alt wie die Menschheit selbst. Noch lange bevor ich eine Kamera in die Hand nehmen konnte, war ich in der Lage einen Pinsel zu halten und zu führen. Kunst liegt im Blut meiner Familie und das seit einigen Generationen, daher ist es für mich das Natürlichste zu malen und künstlerisch in allen möglichen Richtungen aktiv zu sein. Selbstfindung und -Werdung hat in der Kunst eine ihrer besten Gefährtinnen. Die Kunst bietet alle Freiheit und allen möglichen Raum dazu und behält mit sanften Regeln, das nötige Maß an Disziplin und Konzentration, um etwas Großes zu schaffen. Kunst in jeder Form, kann sowohl den Erschaffenden, als auch den Wahrnehmenden veredeln. Diese hohen Ziele, die auch Schiller die Seinen nannte, gelten für mich als die Ideale der Kunst.
Die Malerei ist in meinem Leben eine entspannte, friedliche Tätigkeit, die mich meinem inneren Zentrum nahebringt. Ich fühle mich großartig wenn ich male und bin durch diese einfache Tätigkeit in der Lage, tiefe Gedanken und Gefühle sichtbar zu machen.
Durch reife Überlegungen gelange ich immer wieder zu erstaunlichen Erkenntnissen. Diese kleinen persönlichen Geschenke, verpacke ich nur zu gern in meine Bilder.

Meine Gemälde beginnen mit einem Gefühl. Körperlich sitze ich vor einer weißen Leinwand und sobald ich anfange zu darauf zu zeichnen und zu malen, diktiert mir mein Geist die nächsten Schritte, die Komposition, die Farben, die Stimmung und das Licht, die Bewegungen und die Art der Linien. Alles wird mir in dem Moment kommuniziert, in dem es wichtig ist. Auf diese feine innere Stimme lausche ich aufmerksam und setze sie um.
Diesen künstlerischen und menschlichen Mut, etwas zu wagen, sieht man in meinen Bildern. Die intensiven Kompositionen mit geschickt verschachtelten Perspektiven, Figuren, die sich ebenso bedeutungsvoll, wie auch leicht, durch den Raum bewegen. Farben erzählen Gefühle, und besondere menschliche Zustände. Eine reichhaltige und fordernde Bildsprache, die es verlangt, dass man sich zeitlich und geistig auf sie einlässt. Wer dieser Aufforderung folgt, wird belohnt werden.

Das Grundvokabular meiner Gemälde schöpft sich aus dem Erlebten. Der Tanz, die Freude und Lebenskraft, die Menschen, die Natur und deren Schönheit, die ungesehenen aber dennoch erlebten Dinge, die Faszinationen des Seins, sind allesamt in meinen Bildern vorhanden.
Technisch betrachtet habe ich mit meinen Gemälden einen wichtigen Schritt gewagt.

Michelangelo hat über, das Zeichnen gesagt, es ist die Mutter der Malerei. Warum in diesem Sinne also nicht ein Familienporträt wagen, auf dem Mutter und Kind gleichzeitig zu sehen sind.
Viktor Hugo sagte zudem, es gibt nichts Stärkeres auf der Welt als eine Idee deren Zeit gekommen ist. Damit hat er recht, und auf der Leinwand bringe ich die Kraft der ersten Idee mit einer gekonnten Zeichnung in die Realität und nutze dieses Grundgerüst um eine Symbiose mit der Malerei zu schaffen. Meine Gemälde sind ebenso grafisch wie malerisch gekonnt und bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen beiden Künsten. Jedes Bild lebt durch Kontraste, deswegen entschied ich mich dazu, ein paar grundlegend neue Ideen in Kontrasten malerisch zu formulieren.
Ich wünsche viel Freude beim Erleben meiner Bilder.