Sep 24, 2018 14:20:18
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Stefanie Ruprechter
›Pantha Rei‹
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Dieses Werk wird nur noch bis zum 22.09.2018 angeboten
Startpreis: 900,- €
Startpreis 900 Euro
zzgl. Versandkosten 59,00 Euro (versichert)
 
Kunstwerk Details
Kunstgattung Gemälde
Entstehungsjahr 2016
Signatur hinten rechts signiert
Technik Acryl, Weißgrund, Schellack, Marker auf Leinen
Maße (HxBxT) 100,0 cm x 80,0 cm x 3,0 cm
Rahmung keine
Auflage Unikat
Text zum Werk:

Ich stelle hier die Frage was die „Bedingung“ ist, um mit etwas oder jemanden in Beziehung gehen zu können. Es geht hier um zwischenmenschliche Beziehungen aber auch um das in Beziehung treten mit der Natur und dem Leben an sich.
„Pantha Rei“ ist eine Art Formel, die auf den griechischen Philosoph Heraklit zurückzuführen ist. Es drückt die Essenz seiner philosophischen Ausführungen, in der er das Sein mit einem Fluß vergleicht, aus. Pantha Rei bedeutet: „Alles fließt“. Gemeint ist damit eine Bewusstseinshaltung, die besagt, dass immer alles im Wandel ist, dass nichts fix ist.

„Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht. Man steigt nie in denselben Fluß.“

„Alles fließt und nichts bleibt; es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln.“

Das Sein ist demnach nicht statisch, sondern als ewiger Wandel dynamisch zu erfassen. Doch hinter und zugleich in dem unaufhörlichen Fluß steht die Einheit: Einheit in der Vielheit und Vielheit in der Einheit.

Zurück zu den, wie mir scheint „Bedingungen“ um in Beziehung gehen zu können.
Meine Erfahrung zeigt mir - vor allem aus partnerschaftlichen Beziehungen -, dass um so tiefer und länger die Beziehung wird, umso mehr achtet man auf Unterschiedlichkeiten. Das wirkt wie Staudämme, die den Fluss des Seins zum stocken bringen. Mir scheint man erwartet und fokussiert sich viel zu viel auf Gemeinsamkeiten. Doch wenn man tief in das Sein eines Selbst eintaucht und man die Erkenntnis des Pantha Rei sieht und leben kann, erscheint einem dies doch obsulet.
Ist doch die einzige Gemeinsamkeit, die alle Menschen haben, dass sie sich ständig wandeln.
„Einssein“ ist nicht bedingt durch Gemeinsamkeiten.
Unsere Gesellschaft ist aufgebaut auf Beständigkeit und Sicherheit. Aber geht es nicht darum, im Leben in Beziehungen zu treten?
Oder mit dem Leben in Beziehung zu treten; sich dem Fluß des Lebens hinzugeben?
Man ist erst letztendlich frei, wenn man sich in die Fluten des Lebens wirft.
Doch was ist der Preis dafür? Was ist der Unterschied zwischen Eintauchen und Mitschwimmen?
Wahrhaft tiefe Beziehungen passieren auf Hingabe (Fluß).
Wie illusorisch ist es, mit Dingen in Beziehung zu treten, die keinen Bestand haben? Kann man nur mit dem Sein eines Wesen in Beziehung treten? Von Sein zu Sein?

Beschreibung Bildaufbau
Die Untermalung stellt den Farbkreis dar. Dieser verschwand mehrmals unter Übermalungen. Aber zuletzt ist er doch sichtbar.
Ein Hintergrund, der vielleicht gar nicht naturalistisch ist, vielleicht kann man aber doch zumindest surreale Elemente finden.
Der untere Teil erinnert an Wasser. Wasser aus verschiedenen Perspektiven. Im Zentrum steht ein Kind, das den Betrachter anblickt. Das Mädchen steigt von einem unbekannten Ort in das farbenfrohe Bild ein.
Ich male so gerne Kinder, denn sie sind bei vielen Themen viel weiser als Erwachsene. Sie sind zum Beispiel noch fähig, alle Menschen, so zu nehmen, wie sie im Moment sind und sie bedingungslos anzunehmen und zu lieben.
Auch sind sie noch fähig,  ganz im Moment zu sein und sich dem was sie gerade tun ganz hinzugeben.
Mich erinnert dieses Gefühl, das Pantha Rei ausdrückt und das, was Kinder einem vorleben, an Fische, die schwerelos im Wasser zu schweben scheinen.
Ganz eins mit dem Element Wasser.
Hier abgebildet sind zwei Killerwale und zwar eine Mutter mit ihrem Kalb.
Das Kind berührt den Mutterwal fast.

Kunst muss meiner Meinung nach keine Interpretationen und Assoziationen beim Betrachten erwecken. Wenn sie es aber doch tut, liebe ich es, ganz Neues, Anderes oder Ergänzendes von den Betrachtern über meine Arbeit zu erfahren.
Die Gefühle und Gedanken, die mich dazubrachten das Bild so zu malen, können nicht identisch sein, mit dem Gefühl oder die Gedanken, die der Betrachter hat.

Stefanie Ruprechter


HINWEIS:
Das Werk befindet sich in einem schwarzen Massivholzrahmen.

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